Verkosten von Edelbränden Schauen - Riechen - Schmecken ! Sensorik ist zu 80 Prozent Riechen und zu 20 Prozent Schmecken. Mit der Zunge kann man nur süß, sauer, salzig, bitter und umami (fleischig,herzhaft, wohlschmeckend) beurteilen. Erst im Zusammenspiel mit der Nase (retronasal) kann ein Geschmacksurteil entstehen. Für ein perfektes Ergebnis, werden Duft und Geschmack mit der Harmonie beurteilt. Gefragt sind Motivation und Konzentration. Ein geeigneter Verkostungsraum sollte hell, angenehm temperiert und geruchsneutral sein. Für die meisten Produkte liegt die optimale Probentemperatur knapp unter Zimmertemperatur. (15 - 18 Grad). Gekühlte Brände schmecken zwar milder, beinträchtigen aber den Fruchtgeschmack erheblich. Am Beginn der Probenfolge stehen immer weniger intensive Destillate. Holzfassgelagerte Brände am Ende einplanen. Wasser und Gebäck können gereicht werden und dienen zum Neutralisieren. Beschreibendes Vokabular bei Edelbrand - Verkostungen
|